Category Archives - Research Papers

“Design and Innovation as Co‐creating and Co‐becoming with the Future”

In einem neuen Artikel charakterisiert Markus Peschl eindrücklich die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Wir leben in einer immer komplexer werdenden Welt, in der wir mit überwältigenden Ambiguitäten und Unsicherheit konfrontiert sind. Wir müssen erst noch lernen, an einem solchen Ort zu leben. In diese Umwelt eingebettet können wir nicht einfach auf erprobte und bewährte Lösungen…

Über die Rolle der radikalen organisationalen Responsivität

Markus Peschl und Thomas Fundneider haben ein Kapitel zum Sammelband “Komplexe Organisation: Digitalisierung als Triebkraft einer veränderten Arbeitswelt” (Fritz & Tomaschek 2020) beigetragen, in welchem sie die Frage beantworten, wie Organisationen mit der Komplexität der digitalisierten (Arbeits-)welt umgehen können. Digitale Technologien haben ein hohes Maß an Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (auch “VUCA”) mit sich…

Können pluralistische Ansätze zur “Computational Cognitive Modeling” menschlicher Bedürfnisse und Werte unsere Demokratien retten?

Im folgenden Beitrag setzten sich Markus Peschl und seine Kollegen mit dem Thema Datenkontrolle und Datenschutz auseinander. Sie schlagen vor, dass wesentliche Entwicklungen wie das europäische GDPR von ebenso gewichtigen technologischen Veränderungen begleitet werden sollten, wie z.B. von so genannten “Cognitive Personal Assistant Systems”, die Menschen dabei unterstützen, ihre persönlichen Daten im WWW effektiv zu…

“Unlearning towards an uncertain future”

Viele Ansätze auf dem Gebiet des “Unlearning” sind darauf ausgerichtet, das „Was“ und/oder „Wie“ des “Unlearning” zu verstehen. Markus Peschl schlägt jedoch eine andere Lösung vor: Man solle sich auf das „Wohin“ und das Ziel des “Unlearning” konzentrieren. In zu vielen Fällen beginnt das “Unlearning” indem es sich ein klares, konkretes Ergebnis vor Augen hält….

Thinking skills and Creativity

Ziel dieses Beitrags ist es, die relationale Unsicherheit (d.h. das subjektive Gefühl der Unsicherheit in Bezug auf soziale Interaktionen) und die epistemologische Unsicherheit (d.h. das subjektive Gefühl der Unsicherheit über den Inhalt, den Prozess oder das Ergebnis einer Aufgabe) sowie deren Zusammenhänge und Entwicklungen im Zeitverlauf in kollaborativen Lernprozessen zu analysieren. Hartner-Tiefenthaler, M., K. Rötzer,…

Shifting from collaboration with others to collaboration with the future

Wir leben in einer Welt radikaler und disruptiver Veränderungen in fast allen Bereichen unseres Lebens. Diese Veränderungen führen zu einem hohen Maß an Unsicherheit und führen zu völlig neuen Herausforderungen auf globaler und lokaler Ebene. Die Behauptung dieses Konzeptpapiers ist, dass solche Herausforderungen durch Design oder Innovation nicht nur in der “klassischen” Weise und dem…

A framework towards leaving behind our projections from the past

Wir schlagen eine systemische Perspektive auf die kognitiven Grundlagen von Innovation und Wissensgenerierung vor. Wir zeigen, dass die (Standard-)Art und Weise, wie wir wahrnehmen, denken und handeln, der Schaffung (radikal) neuen Wissens entgegensteht. Grisold, T. and M.F. Peschl (2017). Why a systems thinking perspective on cognition matters for innovation and knowledge creation. A framework towards…

Zukunftsorientierte Innovation

Wir haben eine neue Publikation zum Thema zukunftsorientierte Innovation beigetragen: “How affordances and potentials can teach us how to learn from the future as it emerges” (2017) In W. Hofkirchner and M. Burgin (Eds.), The future information society. Social and technological problems, pp. 223–240. Singapore: World Scientific Publishing. Sie können das Buch übrigens hier bestellen….

Warum eine “Systems Thinking”-Perspektive auf Kognition für Innovation wesentlich ist

Gemeinsam mit Thomas Grisold argumentierte Markus Peschl, dass die Perspektive des “System Thinking” erklären kann, warum es für uns so schwierig ist, die Welt unter Bedingungen der Unsicherheit zu antizipieren. Dabei greifen zu auf die Idee des “Predictive Mind” zurück: Unser Gehirn extrapoliert seine Vorhersagen über die Zukunft aus vergangenen Erfahrungen. Es vermeidet daher Neues….