Über die Rolle der radikalen organisationalen Responsivität

Markus Peschl und Thomas Fundneider haben ein Kapitel zum Sammelband “Komplexe Organisation: Digitalisierung als Triebkraft einer veränderten Arbeitswelt” (Fritz & Tomaschek 2020) beigetragen, in welchem sie die Frage beantworten, wie Organisationen mit der Komplexität der digitalisierten (Arbeits-)welt umgehen können.

Digitale Technologien haben ein hohes Maß an Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit (auch “VUCA”) mit sich gebracht (vgl. Bennett & Lemoine 2014). Es ist daher für den Einzelnen, für die Gesellschaft und insbesondere für Organisationen von entscheidender Bedeutung, dass sie über Kapazitäten verfügen, mit dieser Dynamik der Unsicherheit umgehen zu können. Die besondere Herausforderung besteht dabei nicht mehr darin, “Probleme zu lösen”, sondern die richtigen, relevanten Fragen zu stellen, einen entsprechenden Rahmen zu setzen und schließlich völlig neue, unverwechselbare, digitale Nischen zu schaffen. In dem vorliegenden Paper zeigen wir, dass diese Herausforderungen fortlaufend relevanter werden, da sich die grundlegenden Veränderungen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, noch lange nicht an ihrem Ende angelangt sind.

Das Buch finden Sie übrigens hier.

Fritz, Judith, and Nino Tomaschek, eds. Komplexe Organisation: Digitalisierung als Triebkraft einer veränderten Arbeitswelt. Waxmann Verlag, 2019.

Image:  Taylor Vick at Unspash